Zertifizierung als Kleinproduzent. Wie funktioniert das?
29. Januar 2026
Im vergangenen Jahr wurde das Kleinproduzentenprogramm entwickelt: Unternehmen können dieses Programm mit MPS-Compact oder FloriCompact (Agraya) umsetzen. Wenn Sie eines dieser Programme nutzen, werden Sie sofort gemäß den FSI-Anforderungen zertifiziert.
Immer mehr Kleinproduzenten registrieren sich bei FSI und wurden darüber informiert, dass sie das Kleinproduzentenprogramm nutzen können.
Der nächste Schritt ist die Registrierung bei der Zertifizierungsstelle.
- Für MPS-Compact registrieren Sie sich bei MPS
- Wenn Sie sich für Floricompact entscheiden, registrieren Sie sich bei einem anerkannten Registrierungstool (z. B. GreenLinQ Data) und bei einer Audit-Organisation wie SGS oder Control Union.
Auf der VBN-Website finden Sie eine Checkliste und mehrere Hilfsdokumente, mit denen Sie sich auf das Audit vorbereiten können. Die Dokumente führen Sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Der durchschnittliche Zeitaufwand beträgt insgesamt 8 bis 10 Stunden pro Jahr.
Warum ist die Zertifizierung wichtig?
- Notwendigkeit der Nachhaltigkeit: Eine weitere Verbesserung der Nachhaltigkeit in der Blumenzucht ist notwendig, um die Welt für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten. Die Erzeuger unternehmen enorme Anstrengungen in Bereichen wie Energieverbrauch, Wasser, Pflanzenschutz, Verpackung und Arbeit.
- Transparenz: Die schrittweise Arbeit hin zu einer 100-prozentigen Zertifizierung gemäß den FSI-Anforderungen ist ein wichtiger Schritt, um Transparenz über die Nachhaltigkeit auf der Grundlage eines verantwortungsvollen Anbaus von Blumen und Pflanzen zu erreichen. Gemeinsam als Genossenschaft stark auftreten, auch im Bereich der Nachhaltigkeit.
- Image: notwendig für die Begründung und Aufrechterhaltung der Produktionslizenz: Transparenz trägt zu einem positiven Image des Blumenzuchtsektors bei, sowohl national als auch international, jetzt und in Zukunft. Zertifizierungsdaten sind notwendig, um die von den Erzeugern unternommenen Schritte für die Gesellschaft und die Medien transparent zu machen. Nur mit Nachweisen lässt sich Fakten von Fiktion trennen.
- Strengere Anforderungen von Käufern/Handel: strengere Lieferbedingungen im Bereich Nachhaltigkeit von Käufern von Blumen und Pflanzen, darunter große Einzelhändler wie Supermärkte, Lieferketten von Gartencentern, Floristen und Baumärkten.
- Zunehmender politischer und gesellschaftlicher Druck: Gesellschaft, Verbraucher und Politiker fordern mehr Transparenz. In den Niederlanden beispielsweise bieten viele Kommunen aus Umweltgründen keine Blumensträuße mehr an.
Auf der VBN-Website finden Sie eine Checkliste und mehrere Begleitdokumente, mit denen Sie sich auf das Audit vorbereiten können. Die Dokumente führen Sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Der durchschnittliche Zeitaufwand beträgt 8 bis 10 Stunden pro Jahr.
Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe?
Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitszertifizierung finden Sie auf unserer Website oder im Schritt-für-Schritt-Plan. Sie können sich auch an das KCC oder Ihren Kundenbetreuer wenden. Oder senden Sie eine E-Mail an sustainability@royalfloraholland.com.
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