Die informelle Sitzung des Rates der Mitglieder fand am Donnerstag, den 30. Juni in Aalsmeer statt. Der Mitgliederrat sprach mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat über aktuelle Entwicklungen. Sie berücksichtigten die Situation ihrer eigenen Unternehmen, die aktuellen Ereignisse in der Welt, Energie, Frachtkosten und Marktpreise. Alles Themen, bei denen die aktuelle Situation völlig anders ist als die vor einem Jahr. In der zweiten Jahreshälfte stehen Vorstand, Aufsichtsrat und Abgeordnetenrat sicherlich vor großen Herausforderungen.

Aktuelles aus dem Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat war von Anfang an beratend an der Entwicklung der Kommissionierung als Teil der Logistikdienstleistungen beteiligt. Für eingehende Untersuchungen und Beratungen wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die den gesamten Aufsichtsrat regelmäßig informiert. Im Hinblick auf den jüngsten Leistungsrückstand hat der Aufsichtsrat den Finger am Puls der Zeit gehabt und die Geschäftsführung regelmäßig zu den Entwicklungen befragt.

Das Aufsichtsratsmitglied Kees Pingen stellte sich dem Rat der Mitglieder vor und erläuterte den Hintergrund seiner beruflichen Laufbahn. Er hatte verschiedene Positionen bei KLM Technical Services, der Blumenversteigerung in Aalsmeer, einem ICT-Unternehmen, Heemskerk Vegetable Processing und Smit Nurseries, einer Grünpflanzengärtnerei in Groningen. Kees hat vor vier Jahren im Aufsichtsrat angefangen und sieht, dass es sicherlich noch viele Herausforderungen gibt, bei denen eine gute Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Mitgliederrat von großer Bedeutung ist.

Aktualisierung des Verwaltungsrats zu aktuellen Themen

Logistische Leistung
Steven und David bestätigen, dass die Hauptursache für die schlechte Leistung die höhere Taktfrequenz und der Personalmangel sind. Dies gilt für alle Exportstandorte. Der Arbeitsmarkt ist überhitzt, und die Anfangszeit wird als Nachteil empfunden. Im April wurde eine große Anwerbungskampagne gestartet. Zur Unterstützung werden auch Bürokräfte eingesetzt. Die Entscheidung, über die Kommissionierung zu arbeiten, wurde schon vor einigen Jahren getroffen. In Naaldwijk wurde damit begonnen, weil es keine Unterstützung für das veraltete System gab. Man hat sich bewusst dafür entschieden, nicht überall gleichzeitig zu beginnen. Nach Lösungen für noch offene Fragen wird gesucht. Die nationale Versteigerung von Pflanzen wird auf einen noch zu bestimmenden Zeitpunkt verschoben.

Andere wichtige Entwicklungen
Die Uhrenpreise sind niedriger, wobei der Handel gut abschneidet und die Pflanzen härter getroffen werden. Wegen des Rückgangs der Einzelhandelsumsätze gibt es weniger Direktverkäufe. Die Verdoppelung der Energiekosten macht einen höheren Preis notwendig. Auffällig ist auch, dass in Kenia neben Rosen und Sommerblumen weitere Produkte angebaut werden. Die Entwicklung rund um Floriday verläuft wie erwartet, und nach dem Sommer kommen weitere Käufer hinzu. Das Unternehmen sieht auch eine Konsolidierung der Käufer, was sich sicherlich auswirken wird. Das Unternehmen ist sich dessen bewusst und überlegt, wie es damit umgehen kann. Das zu Beginn des Jahres angestrebte Budget ist angesichts der hohen Energiekosten nicht mehr realistisch. Auch die Entwicklungen rund um Floriway wurden diskutiert. Trotz der Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung der Verkehrsleistung ist die gegenseitige Zusammenarbeit gut. Die finanzielle Integration der drei fusionierten Unternehmen schreitet etwas langsamer voran als geplant. Und schließlich gab das Unternehmen an, dass es regelmäßige Gespräche mit OFA führt.

Nachhaltigkeit

Steven van Schilfgaarde gibt zusammen mit Maarten Banki (Manager Nachhaltige Entwicklung und Qualität) einen Überblick über den Stand der Dinge in Sachen Nachhaltigkeit bei Royal FloraHolland und innerhalb des Sektors. In den letzten drei Jahren haben mehr als 500 Landwirte mit der Zertifizierung begonnen. Kürzlich wurde ein Programm für Kleinerzeuger ins Leben gerufen, und die Zertifizierung ist auf der Uhr zu sehen. Royal FloraHolland ist Mitglied von Plastic Pact und arbeitet zusammen mit 5 FPCs an Mehrwegverpackungen und nachhaltigen Produktverpackungen. Außerdem arbeiten sie an einem Fahrplan für den künftigen Übergang zur Nachhaltigkeit für das Unternehmen und die Erzeuger.
Im kommenden Herbst wird der Rat der Mitglieder eine Empfehlung über den Stand der Zertifizierung abgeben.

BVO/Mitgliedschaft
Eelco Lulofs, Marketing & proposition manager bei Royal FloraHolland, erläuterte zusammen mit Claudia Hölzel, CGO, die Entwicklungen rund um die Situation der BVO und die noch offenen Fragen. Die Beziehung zwischen dem BVO und den Mitgliedern ist Teil des Tagesordnungspunktes, mit dem sich der Mitgliederrat in diesem Jahr befasst: "Gemeinsam in unserer Genossenschaft". Diesem Thema wird im Laufe des Jahres weitere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Gemeinsam in unserer Genossenschaft

Abschließend gab André Zuidgeest, Vorsitzender des Strategieausschusses des Rates der Mitglieder, einen Überblick über den aktuellen Stand des Prozesses zum Thema "Gemeinsam in unserer Genossenschaft". In den Mitgliederversammlungen wurden viele Informationen gesammelt, gute Diskussionen geführt und viele Dilemmas innerhalb des Mitgliederrats, aber auch mit dem Unternehmen und dem Aufsichtsrat erörtert. Nach der Sommerpause wird sich der Rat der Mitglieder weiterhin mit wichtigen Dilemmas befassen, die dann im Laufe des Jahres mit unseren Mitgliedern diskutiert und beraten werden.

Konstruktive und wertvolle Konsultationen

Wir können auf eine konstruktive und wertvolle Sitzung zurückblicken, in der viele Themen besprochen wurden, wie z.B. die Immobilienentwicklung, die Ergebnisse der Kommissionierung, die Aktualisierung des Aufsichtsrats mit der Vorstellung von Kees Pingen, die Aktualisierung des Vorstands über die Probleme der Logistikdienste im Besonderen, das herausfordernde Jahr und die möglichen Folgen für den Haushalt, die kommenden Beratungen über die Nachhaltigkeit und die Fragen über die Genossenschaft und die Grundsätze.

Die Notizen waren korrekt und vollständig, so dass die Sitzung gut vorbereitet und effizient war. Es hat auch ein gutes Tempo gehalten. Es ist angenehm, wenn für alle Anwesenden klar ist, wie weit ein Thema fortgeschritten ist, sei es bei der Meinungsbildung, der Urteilsbildung oder der Entscheidungsfindung. Darüber hinaus ist es erfreulich, dass noch offene Fragen wieder aufgegriffen werden, z.B. durch die Recherche von Informationen. Dadurch fühlt sich der Rat der Mitglieder angehört, und sobald die offenen Fragen geklärt sind, können Sie weitergehen. Diese Arbeitsweise bedeutet, dass man sehr entschlossen zum nächsten Schritt übergehen kann, um zu einer gemeinsamen Auffassung zu gelangen. Und das ist sehr wertvoll!

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