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Gärtner Markus Hemmje: „Bei Royal FloraHolland spürt man: Man steht nicht alleine da.“

26. März 2026

Markus Hemmje 2

Heidepflanzen in einer großen Farbvielfalt – das ist die Spezialität der Brüder Hemmje. Vor rund zehn Jahren übernahmen sie die tägliche Leitung des elterlichen Betriebs Baumschule Hemmje in Deutschland. Markus ist Floriday‑Botschafter und erfahrener Experte: „Gärtner aus der Region kommen inzwischen zu mir, wenn sie Fragen zur Plattform haben.“


Zum Zeitpunkt dieses Interviews – im Winter – stehen die Freiflächen der Baumschule Hemmje leer. Auf dem Boden liegt Schnee, und alle Jungpflanzen stehen im warmen Gewächshaus. Markus: „Sie sollten im August wiederkommen, wenn alles blüht. Das ist ein wunderschöner Anblick.“ Markus und sein Bruder Axel schauen gerne nach vorne – auf die Zukunft. Das müssen sie auch: Sie sind die junge Generation, die den Betrieb auf die aktuellen turbulenten Marktbedingungen vorbereiten muss. Eine ihrer neuesten Anschaffungen ist ein Rückschnitt‑Roboter, der jede Pflanze exakt gleich schneidet. „Das sorgt für mehr Einheitlichkeit. Gerade für unseren Markt ist das wichtig, da wir hauptsächlich an den Einzelhandel verkaufen.“


Immer sichtbar für bestehende und neue Kunden
Der Betrieb steht in engem Kontakt mit Royal FloraHolland, erzählt Markus. Es gibt regelmäßige Gespräche mit Account Manager Alex de Groot – zum Beispiel über verschiedene von der Genossenschaft organisierte Messen, Marktentwicklungen, Kunden und die Produkte von Royal FloraHolland. „Für uns ist die Mitgliedschaft in der Genossenschaft eine unverzichtbare Stütze unserer Betriebsführung. Der Kontakt mit Alex ist wertvoll. Und dank des Abrechnungssystems müssen wir uns keine Sorgen machen, ob wir unser Geld bekommen“, sagt Markus. „Auch die praktischen Logistikprozesse und das Buchen von CC‑Wagen passen perfekt in unseren Workflow.“ Die Zusammenarbeit mit der Veiling Rhein-Maas empfindet Markus ebenfalls als wertvoll: „Derzeit nutzen wir die VRM vor allem für Direktlieferungen an unsere Kunden.“


Die Kunden der Baumschule Hemmje sind Supermärkte und Gartencenter in Skandinavien, Polen, England, den Niederlanden und Deutschland. Es ist ein anspruchsvoller Markt, bestätigt Markus. Gleichzeitig ist die Nachfrage stabil, weil sie gut vorhersehbar ist: Als Gärtner weiß man genau, woran man ist. Das Unternehmen verkauft fast alles direkt über Floriday. Zu Beginn der Saison geht ein kleiner Teil der Pflanzen über die Versteigerung, damit die Käufer sehen, dass die Heide wieder verfügbar ist. „Unser gesamtes Sortiment steht auf Floriday. Kunden können schnell und einfach prüfen, was wir anbieten. Dadurch gewinnen wir regelmäßig neue Käufer“, sagt Markus begeistert. Zahlungen, Logistik – Markus möchte sich gar nicht mehr vorstellen, ohne Floriday zu arbeiten. „Die Plattform unterstützt uns auf vielfältige Weise.“


Eine sinnvolle Zeitinvestition
Damit Floriday im Betrieb gut funktioniert, muss man Zeit dafür einplanen, erklärt Markus. Er und sein Team wurden dabei von Floriday‑Implementierungsberater Geert Wijnands unterstützt. „Er hat hier im Unternehmen Workshops gegeben. Und wir konnten ihn jederzeit telefonisch oder per E‑Mail mit Fragen erreichen. So haben wir eine solide Grundlage für Floriday in unserem Betrieb geschaffen.“ Die Arbeit mit Floriday ist inzwischen fester Bestandteil des Workflows – ein Prozess, der über die vergangenen Jahre stetig verfeinert wurde. Das Team von Markus fügt nun Fotos der Pflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien zur Online‑Katalogseite hinzu: von Jungpflanzen bis zu ausgewachsenen, gut entwickelten Pflanzen. „So sieht der Käufer sofort, was er zu welchem Zeitpunkt erwarten kann.“


Natürlich gibt es auch Verbesserungsmöglichkeiten. Ein Punkt ist die Schnittstelle zwischen Floriday und der Software, die in der Baumschule Hemmje genutzt wird. Wie gut sich Floriday mit externer Software verbinden lässt, hängt teilweise von den Entwicklungsentscheidungen dieser Softwareanbieter ab. Royal FloraHolland ist hierzu mit verschiedenen Parteien im Gespräch und ermutigt auch die Gärtner, diese Bedürfnisse bei ihren Anbietern anzusprechen. Markus: „Wenn alles nahtlos verbunden wäre, wäre das Potenzial von Floriday noch größer.“


Man ist nicht allein
Markus ist stolz darauf, dass der Betrieb seine hochwertigen Produkte zunehmend nachhaltiger produziert. Das Unternehmen recycelt unter anderem sein Wasser, speist Strom ins Netz zurück und nutzt seit letztem Jahr spezielle Kunststoffabdeckungen auf den Außenfeldern, um den Wasserverbrauch zu senken. Die Baumschule Hemmje ist GlobalG.A.P.-zertifiziert und strebt nun die vollständige IDA‑Zertifizierung an. Markus hält das für wichtig, weil Kunden immer häufiger Zertifizierungen verlangen – und weil Nachhaltigkeit einfach zur DNA des Unternehmens gehört. „Es kostet viele Stunden, alles richtig zu organisieren, aber wir investieren diese Zeit gerne“, sagt Markus abschließend. „Und es ist besonders schön, dass Royal FloraHolland uns dabei unterstützt – zum Beispiel durch den Workshop, den Henk Weijs (Business Development Manager bei Royal FloraHolland, Anm. d. Red.) letztes Jahr zur IDA‑Zertifizierung organisiert hat. Das gibt Orientierung – und man spürt sofort, dass man nicht allein ist.“