Der Sport und das Spiel zwischen den großen und den kleinen Erzeugern - das ist es, was unseren Markt so stark macht. Das ist es auch, was mich als neues Mitglied des Mitgliederrats antreibt. Wir sorgen dafür, dass sie so stark bleibt. Für alle Unternehmer. Denn wir brauchen uns gegenseitig sehr.

Unsere gemeinsame Leidenschaft

Mein Bruder und ich haben unser Unternehmen vor zehn Jahren aus Leidenschaft gegründet. Ich habe in Wageningen Pflanzenwissenschaften studiert. Mir wurde gesagt: Warum sollte ich Gärtner werden? Schließlich ist Blut dicker als Wasser. Wir haben das Land meines Großvaters, auf dem auch Blumenzwiebeln gezüchtet wurden, zu neuem Leben erweckt. Die Leidenschaft kommt nicht einfach so auf. Gott sei Dank ist das so!

Vor kurzem habe ich an einer Sitzung der Royal FloraHolland-Mitglieder teilgenommen. Was ich dort sah, fand ich sehr schön. Manchmal sind wir leidenschaftlich anderer Meinung. Aber wenn es um die Aufzucht von Blumen und Pflanzen geht - unsere gemeinsame Leidenschaft - wird diese Kluft plötzlich viel kleiner.

Gemeinsam können wir ein vielfältiges Regal erreichen

Kleine Erzeuger konzentrieren sich oft auf Nischenprodukte, die später auf dem Markt weiter verbreitet werden. Mein Bruder und ich machen das Gleiche in unserem kleinen Kinderzimmer. Wir bauen Krabbenäpfel an. Aber auch das Oxypetalum ist ein gutes Beispiel. Kleinere Unternehmer und größere Unternehmen ergänzen sich auf diese Weise sehr gut. Die Kleineren sind in der Lage zu experimentieren. Sie passen sich flexibel den Trends und Wünschen des Marktes an. Wenn es sich als Erfolg erweist, schließen sich größere Gärtnereien an. Sie sind in der Lage, ein solches neues Produkt in größerem Umfang zur Verfügung zu stellen. So bleibt unser Markt vielfältig und interessant für Käufer in den Niederlanden, Europa und dem Rest der Welt.

Mit anderen Worten: Die Vielfalt der großen und kleinen Erzeuger in unserer Genossenschaft ist von großem Marktwert. Auch wenn die kleineren Erzeuger unter dem Strich vielleicht nicht so viel in Euro verdienen. Sie sorgen für die Entwicklung der Produktpalette, für die Erfahrung, für das gewisse Extra, das den Markt geradezu vervollständigt. Mein Appell an die Genossenschaft und das Unternehmen lautet daher: Sorgen Sie dafür, dass die Uhr für alle zugänglich bleibt. Regeln sind notwendig, aber diese Regeln müssen für alle gleich sein. Die obligatorische Zertifizierung führte dazu, dass sich die Erzeuger zurückzogen. Es muss einen anderen Weg geben

Verschaffen Sie Ihrer Stimme Gehör und hören Sie einander zu

Für mich ist diese Geschichte der Grund, warum ich mich als Kandidat für den Mitgliederrat zur Verfügung stelle. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich seit Januar unsere Basis vertreten kann. Denn ich glaube, wenn Sie etwas stört, sollten Sie es sagen. Sich nicht nur hinterher zu beschweren, sondern sich jetzt Gehör zu verschaffen.

Die Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und anderen Treffen ist wichtig. Aber man trifft sich auch an anderen Fronten. Gehen Sie gemeinsam einen Kaffee trinken. Interessieren Sie sich für das Geschäft und die Arbeitsmethoden anderer Menschen. Hören Sie einander zu und lernen Sie voneinander. Wenn Sie das tun, werden Sie feststellen, dass Sie einander immer besser verstehen. Und dass Sie auch verstehen werden, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden. Und dass Sie ein Wörtchen mitreden können. Wir brauchen uns gegenseitig sehr. In den Regalen, aber auch in der Genossenschaft.

Der Rat der Mitglieder veröffentlicht regelmäßig eine Kolumne über ein Thema, das ein Mitglied des Rates der Mitglieder betrifft, aber auch über Beobachtungen und Entwicklungen. Diesmal geht es um Ratsmitglied Jelle van der Kroft, der seit diesem Jahr Mitglied ist. Jelle ist Miteigentümer von Gebroeders Van der Kroft, Ornamental Sthrubs and Malus, in Wassenaar.

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