Strategie und Charta im Mittelpunkt der zweitägigen Sitzung des Rates der Mitglieder

15. September 2021
Genossenschaft
Royal FloraHolland
Royal Flora Holland Tweedaagse Ledenraad

Die zweitägige Sitzung des Rates der Mitglieder fand am 9. und 10. September statt. Welche Themen wurden besprochen und was war das Ergebnis?

Während der zweitägigen Veranstaltung werden zahlreiche Themen behandelt, und Züchter, Geschäftsführer und Aufsichtsratsmitglieder kommen in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch. Die Strategie in Bezug auf Bestellung, Lieferung und Zahlung sowie die Segmentierung waren Themen, die am zweiten Tag ausgiebig diskutiert wurden.

Eine Charta für Grauzonen

Sander van der Vaart, Mitglied des Rates, kommentierte den ersten Tag: "Es ist gut zu sehen, wie viel Wissen bei den Mitgliedern des Rates vorhanden ist. Wir sind ein Spiegelbild der Mitglieder. Das bedeutet, dass wir die Dinge nicht alle auf die gleiche Weise betrachten. Aber man merkt das hohe Engagement, und wir wissen, dass wir alle auf das gleiche Ziel hinarbeiten. Das ist sehr lehrreich und positiv. Und bei einer zweitägigen Veranstaltung steht sie definitiv im Vordergrund. Die Leitung der Royal FloraHolland bezieht den Mitgliederrat frühzeitig in wichtige Fragen ein. Aus dem Gesellschaftsvertrag geht die Rollenverteilung klar hervor, aber es gibt eine absolute Grauzone. Zu diesem Zweck wurde eine Charta ausgearbeitet, die Klarheit über die derzeitige und künftige Vertretung innerhalb der Regierung, des Verwaltungsdreiecks, schafft. Wie gehen Sie mit den Problemen der verschiedenen Rollen um? Es ist gut, darauf zu achten, damit jeder in seiner Rolle immer kompetenter wird. Und zwar entlang der Grundwerte, die innerhalb der Royal FloraHolland entwickelt wurden. Dies ist ein schöner Faden, bei dem ich zuversichtlich bin, dass wir noch besser zueinander finden werden."

Strategie

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Strategie der Royal FloraHolland. Marcel van Tol, Vorsitzender des Mitgliederrats, erläutert die Strategie im Detail: "Wir haben uns eingehend mit der Strategie rund um die 3 B's beschäftigt: Order, Pay, Deliver. Man sieht, dass das Zusammenspiel zwischen der Professionalität des Unternehmens auf der einen Seite und der Kenntnis des Sektors auf der anderen Seite neue Ideen hervorbringt."

Welche Art von Kunden haben Sie, welche Art von Dienstleistungen bieten Sie an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf diesen drei Themen. Es war sehr gut, in diesen Tagen mehr darüber zu erfahren und als Rat der Mitglieder in den Prozess einbezogen zu werden. Es zeigt, dass die RFH wirklich in Bewegung ist und daran arbeitet, sich auf diese Weise zukunftssicher zu machen. Das gibt Zuversicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Als Züchter teilen wir Informationen über die Praxis. Es geht nicht nur um Daten, sondern auch um Wissen und Gefühle. Und dafür sind diese Tage sehr nützlich.

"In den Workshops wurden diese Themen vertieft und man kam zu dem Schluss, dass man gemeinsam zu neuen Erkenntnissen kommt. Die Strategie ist klar, und der Weg, der eingeschlagen werden soll, ist bekannt. In der Praxis gibt es jedoch immer wieder Entwicklungen, die den Kurs beeinflussen, und es ist dann gut, diese Fragen gemeinsam weiter zu erkunden. Das Wissen der Erzeuger über den Sektor ist wichtig, um es mit dem Unternehmen zu teilen. Diese Informationen können dann genutzt werden, um bestimmte Punkte zu vertiefen. Und dabei können wir uns gegenseitig helfen. Der Markt um uns herum verändert sich sehr stark. Wir müssen intern richtig liegen, um extern auf Kurs zu bleiben und die Strategie umzusetzen", sagt Rieneke van der Houwen.

Segmentierung

Das Thema der Segmentierung stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Hier geht es um Daten, aber auch das Wissen über den Sektor und die Erfahrungen als Erzeuger sind äußerst wichtig, um Erzeuger und Käufer zu verstehen. Dies ist ein immer wichtigeres Thema, das sowohl auf der Seite der Käufer als auch auf der Seite der Erzeuger deutlich sichtbar ist. Die Segmentierung ist ein wichtiges Thema und wird sich weiter entwickeln. Als Genossenschaft müssen wir darauf die richtige Antwort geben und unsere Organisation entsprechend ausrichten.