Royal Flora Holland Leonard van Wijk1
Leonard van Wijk von der Lisianthus-Gärtnerei LionStar nimmt an der FPC Lisianthus. "Darüber zu sprechen, bringt uns einander näher. Und Geduld hilft auch. Als Produktgruppe stellen wir ein gutes Produkt her und wir wachsen jedes Jahr. Darauf bin ich stolz."

In einer Reihe von Porträts porträtieren wir Mitglieder der Royal FloraHolland. Unternehmer, Denker und Innovatoren, die miteinander und mit dem Management von Royal FloraHolland in Dialog treten. Über die Probleme, mit denen wir als Genossenschaft konfrontiert sind. Besondere Menschen mit eigenen Ideen und einem gemeinsamen Traum: eine blühende Zukunft für unsere Genossenschaft.

Leonard van Wijk (29 Jahre alt)
  • FPC Lisianthus
  • Lisianthus Gärtnerei LionStar
  • Lisianthus
  • Region Bommelerwaard
  • Verheiratet und eine Tochter
"Jedes Jahr erstellen alle Lisianthius-Züchter ein Lisianthus-Jahrbuch, und wir führen weitere gemeinsame Werbeaktionen durch. Ich finde es sehr gut, dass wir das auf diese Weise gemeinsam tun. Ein komplettes Jahrbuch wie dieses zu erstellen, ist etwas, was man als einzelner Züchter niemals tun kann. Indem wir das gemeinsam tun, bieten wir eine gute Produktpalette an. Das macht uns auf nationaler und internationaler Ebene interessant.

Natürlich sind wir auch Konkurrenten. Aber für jede Sorte und jede Qualität gibt es einen Markt. Die eine züchtet hauptsächlich für den Einzelhandel, während die andere sich auf Floristen konzentriert. Eine Zusammenarbeit im Bereich der Werbung muss sich also nicht beißen. Gemeinsam können wir unsere Produktgruppe weltweit stark halten.

In der Genossenschaft gibt es eine Menge zu tun. Da ich Mitglied einer FPC bin, bin ich nah am Feuer. Wie bei den Entwicklungen rund um die Digitalisierung. Floriday sollte das neue System sein, aber es ist sicherlich noch nicht fertig. Verbesserungen sind schwierig, weil den Floriday-Bauern das nötige Wissen und die Erfahrung fehlen. Aber wir müssen als Blumenzuchtindustrie Maßnahmen ergreifen, sonst werden wir zu weit zurückfallen. Dann wird der Schritt größer und schwieriger.

Zu Beginn wurde die tägliche Praxis der Erzeuger und Händler nicht ausreichend berücksichtigt. Das führte zu Widerstand und Problemen. Nun ist es auch nicht einfach, all die Wünsche und Unterschiede in einem Programm zusammenzubringen. Aber wenn man diesen Schritt als Floraholland macht, muss man auch die Kraft haben, ihn zu Ende zu bringen.

Unsere FPC ist nur ein kleiner Teil der Genossenschaft. Wir bringen Ideen im Namen unserer Unterstützer ein. Auf diese Weise ernähren wir den Abgeordnetenrat. Wir haben keinen direkten Einfluss auf die Politik. Aber wir können uns unsere Produktgruppe ansehen. Was wird sich ändern und wie? Natürlich führen wir auch untereinander Diskussionen. Zum Beispiel über die Digitalisierung oder nationale Auktionen. Für mich ist das selbstverständlich, aber nicht für jeden. Darüber zu sprechen, bringt uns einander näher. Und Geduld hilft auch. Als Produktgruppe stellen wir ein gutes Produkt her und wir wachsen jedes Jahr. Darauf bin ich stolz."