Royal floraholland pilot snijanthurium

Im letzten Jahr haben wir das Pilotprojekt zur landesweiten Versteigerung von Schnitt-Anthurium gestartet. Marco Oosterom (Gärtnereibetrieb Oosterzon) berichtet über das Pilotprojekt, das von Gärtnern und Versteigerungsleitern durchgeführt wurde. Was hat es gebracht?

In einer Serie von Gärtnerporträts rücken wir Mitglieder von Royal FloraHolland ins Bild. Unternehmer, Denker und Erneuerer, die miteinander und mit dem Management von Royal FloraHolland im Gespräch sind. Zu den Problemen, vor denen wir als Genossenschaft gerade stehen. Engagierte Leute mit eigenen Ideen und einem gemeinsamen Traum - eine blühende Zukunft für unsere Genossenschaft. Marco (hinten auf dem Foto) ist Mitglied im FPC Anthurium und war auch am Pilotprojekt zur landesweiten Versteigerung von Schnitt-Anthurium beteiligt.

Marco Oosterom (47)

  • Gärtnereibetrieb Oosterzon, Mitglied von Antogether
  • Mitglied im FPC Anthurium
  • Erzeugt Schnitt-Anthurium
  • Region Süd-Holland
  • Verheiratet, Vater von drei Kindern

"Mit einem Team aus Gärtnern und Versteigerungsleitern haben wir das Pilotprojekt zur landesweiten Versteigerung von Anthurium umgesetzt. Das war viel Arbeit. Als das Pilotprojekt dann lief, hatten wir zuerst täglich eine Besprechung. Später dann alle zwei Wochen, und danach jeden Monat. Diese Zeit investiere ich gerne. Ich finde es wichtig, mich so für die Versteigerung zu engagieren. Auf diese Weise halten wir die Uhr so stark wie möglich. Und als Gärtner nehme ich diese Herausforderung gerne an."

"Heute wird Anthurium zu einem festen Zeitpunkt versteigert. Und nicht mehr zuletzt. Das haben wir schon jetzt erreicht. Durch das Pilotprojekt kommen auch neue Dinge ans Licht. Die nehmen wir dann mit in das Begleitteam zur landesweiten Versteigerung. Die Kommunikation seitens der Versteigerung zu den Änderungen rund um die landesweite Versteigerung war sehr gut. Aber als die Uhr anfing zu laufen, gab es doch noch Käufer, die nichts davon wussten. Das ist uns eine Lehre für das nächste Mal. Es gibt so viele, die an einem solchen Vorgang beteiligt sind. Daher besteht immer das Risiko, dass jemand nicht aktuell informiert ist. Damit muss man rechnen."

"Veränderungen dieser Art rufen manchmal auch Widerstand hervor. Ich versuche dann, die Leute doch dafür zu begeistern. Indem ich es so oft und so gut wie möglich erkläre. Die Welt verändert sich. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass wir auf die Zukunft vorbereitet sind."

Mehr zum Pilotprojekt landesweite Versteigerung von Schnitt-Anthurium

Die landesweite Versteigerung ist einer der zentralen Punkte in der Strategie von Royal FloraHolland. Im September letzten Jahres haben wir das Pilotprojekt Schnitt-Anthurium gestartet. Zusammen mit Anlieferern und Einkäufern von Schnitt-Anthurium wollten wir erfahren, wie es ist, landesweit zu versteigern. Das Pilotprojekt wurde mit den heutigen Versteigerungssystemen durchgeführt und war damit nicht repräsentativ für die Endsituation. Aber mit dem Pilotprojekt konnten durchaus einzelne Teile von Bestellen und Zustellen für die landesweite Versteigerung getestet werden. Daraus konnte man viel lernen.

So haben wir mit diesem Pilotprojekt die ersten Schritte zur Angleichung diverser Aspekte des Versteigerungsablaufs gemacht. Beispielsweise, dass es nur noch einen Versteigerungszeitpunkt für eine Produktgruppe gibt, oder das Eingeben von Stückzahlen. Und wir haben Teile unserer logistischen Dienstleistungen getestet, wie den Transport zwischen den Standorten. Auch wenn es ein anderer Standort als der war, an dem die Produkte angeliefert wurden.

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