Royal floraholland martien vd weijden

In einer kleinen Porträtserie möchten wir Ihnen Mitglieder von Royal FloraHolland vorstellen. Unternehmer, Denker und Erneuerer, die das Gespräch untereinander und mit dem Management von Royal FloraHolland führen.

Zu den Fragen, die uns als Genossenschaft gerade beschäftigen. Besondere Menschen mit eigenen Ideen und einem gemeinsamen Traum: Eine blühende Zukunft für unsere Genossenschaft. Wir beginnen mit Gärtnern, die sich im Mitgliederrat engagiert haben. Zum 31. Dezember 2020 sind sie aus dem Mitgliederrat ausgeschieden. Wie steht es heute um den Mitgliederrat? Was wurde für die Mitglieder erreicht?

Martien van der Weijden (68)

  • Excellent Orchids/ Schnittorchideen, Pfingstrosen und Saatgut
  • Region Haarlemmermeer
  • Verheiratet, drei Kinder

"Wir erleben gerade sehr spannende Zeiten. Vielleicht die spannendsten überhaupt. Corona, Brexit. Aber auch Digitalisierung, Logistik, internationale Zahlungen und Zertifizierung. Es geht einfach nicht anders, als dabei mitzumachen. Sonst verlieren wir unsere Existenzberechtigung. Als Genossenschaft können wir hier wirklich etwas bewegen, wenn wir gemeinsam handeln. Der Mitgliederrat spielt dabei eine wichtige Rolle."

"Was die Beteiligung der Mitglieder angeht, haben wir in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Wir werden heute viel besser an den Dingen beteiligt, die bei Royal FloraHolland ablaufen. Für mich eine positive Erfahrung. Vor zwei Jahren sind wir als Mitgliederrat mit viel Enthusiasmus gestartet. Heute ist es notwendig, den Mitgliederrat weiter zu halten und zu unterstützen, und zwar aus dem Mitgliederrat selbst und über das Team Mitgliederrat von Royal FloraHolland. Wobei weiter auf eine genügend diverse Zusammensetzung geachtet werden sollte. Und auf ausreichende Kontakte zu den Mitgliedern. Sie sollten weiter einbezogen werden. Schließlich muss man sich auch den kritischen Blick auf die Funktion des Mitgliederrates bewahren. Der Mitgliederrat muss weiter genügend Einfluss haben. Und sich zurücknehmen können, wenn es um Umsetzungsfragen geht."

"Für mich wird es jetzt aber nicht langweilig. Ich habe drei Enkel, und meine Kinder haben eigene Unternehmen. Und ich helfe ihnen freiwillig, wenn es Probleme gibt. Natürlich werde ich weiter verfolgen, was im Mitgliederrat passiert. Hoffentlich finden demnächst wieder physische Sitzungen statt. Diese Begegnungen werden mir stets in Erinnerung bleiben. So bleibe ich weiter eingebunden."


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