Royal FloraHolland - „Der Mitgliederrat hat nach meiner Meinung noch nicht genügend Biss"

4. Januar 2021
Fransvandenbos

In einer kleinen Porträtserie möchten wir Ihnen Mitglieder von Royal FloraHolland vorstellen. Unternehmer, Denker und Erneuerer, die das Gespräch untereinander und mit dem Management von Royal FloraHolland führen. Zu den Fragen, die uns als Genossenschaft gerade beschäftigen. Besondere Menschen mit eigenen Ideen und einem gemeinsamen Traum: Eine blühende Zukunft für unsere Genossenschaft. Wir beginnen mit Gärtnern, die sich im Mitgliederrat engagiert haben. Zum 31. Dezember 2020 sind sie aus dem Mitgliederrat ausgeschieden. Wie steht es heute um den Mitgliederrat? Was wurde für die Mitglieder erreicht?

Frans van den Bos (63)

  • Bougainvillea-Gärtnerei de Wintertuin
  • Region Westland-Ost
  • Verheiratet, Vater von fünf Kindern und Großvater von vier Enkeln

"Der Mitgliederrat war für mich eine besonders schöne Zeit. Ich möchte sie auf keinen Fall vermissen. Ich habe dort sehr viele Menschen kennen gelernt. Alles Unternehmer, so wie ich. Alle verdienen in dieser wunderbaren Branche ihr Geld. Wir machen das auf unsere eigene Weise. Darauf bin ich stolz!

Ich war vorher auch im Beirat tätig. Daher habe ich die gesamte Strukturveränderung selbst miterlebt. Ich meine, dass das neue Geschäftsführungsmodell eine sehr gute Entscheidung war. Ich stehe jedenfalls voll dahinter. Nur könnte das Dreieck Vorstand, Aufsichtsrat und Mitgliederrat noch besser funktionieren. Derzeit sind noch nicht alle Parteien gleich stark. Der Mitgliederrat hat nach meiner Meinung noch nicht genügend "Biss" entwickelt. Oft wundern wir uns nur und runzeln die Stirn. Dabei bleibt es dann. Der Mitgliederrat könnte also noch stärker werden. Die Grundlage dafür ist gelegt. Jetzt gilt es anzupacken.

Über den Mitgliederrat habe ich den Notfonds für die Zierpflanzenbranche ganz aus der Nähe mitgestaltet. Wir konnten das mit außerordentlicher Geschwindigkeit und Korrektheit umsetzen. Für mich ist das ein schönes Zeichen, wie stark die Genossenschaft ist.

Ich betrachte Royal FloraHolland als Verlängerung meines eigenen Betriebes. Ohne die Genossenschaft hätten wir nie eine solche Kaufkraft erreichen können. Ich werde die Entwicklungen daher weiter mit Interesse verfolgen. Auch wenn ich demnächst nicht mehr im Mitgliederrat bin."

Verwandte Nachrichten